Eigene Stücke

„Krise, Krieg und andere Lügen“ ab März 2013 auf der Bühne

URAUFFÜHRUNG: 08. März 2013 / 20 Uhr / Bühne der Kulturen, Köln

2 Schauspieler / 1 Schauspielerin


3 Schulfreunde. Ein Kriegsjournalist, eine Finanzberaterin und der Pressesprecher einer großen Partei. Drei allein lebende, karriereorientierte und beziehungsuntaugliche Menschen. Durch Hilfe von Facebook, Google(+) und Co. nehmen sie wieder Kontakt zu einander auf. Gelegentlich treffen sie sich, um einander von ihren Erfolgen im Arbeitsleben zu erzählen, um zu zeigen, dass doch WER geworden sind.

Doch nach und nach werden die Gespräche tief gehender. Je mehr sie sich treffen, desto mehr fangen sie an, sich und ihre Arbeit in Frage zu stellen. Mit Sätzen wie "Es geht eigentlich nur ums Geschäft" kommen nach und nach die dunklen Seiten ihrer Tätigkeiten ans Tageslicht. Mit Selbstzweifel, mit Schuldgefühlen, mit Hass und ethischen Fragen versuchen die Protagonisten ehrlich zu sein, ehrlich zueinander und ehrlich zu sich selbst. 

Ein Schauspiel mit bitterem Geschmack.

„Der Impresario aus Istanbul“ (Komödie)

URAUFFÜHRUNG: 09. September 2011 / Horizont Theater, Köln

4 Schauspieler / 3 Schauspielerinnen


Früher war alles anders. Man fuhr nach Italien, Spanien, Griechenland, dann auch in die Türkei, genoss die Sonne, das Meer, den Wein und betrachtete wohlwollend mit romantischem Schauder die Rückständigkeit der Gastgeber. Wir ließen zu Hause die Schmutzarbeit von Südländern erledigen und legten uns im Urlaub bei ihnen zu Hause für wenig Geld ins gemacht Bett… Nichts ist so wie früher! Nach 50 Jahren Anwerbeabkommen mit der Türkei ist es jetzt soweit, dass Türken mit viel Geld in der
Tasche in unser Land kommen und deutsche Mitarbeiter anwerben!

Ein Theaterliebhaber namens Ali will in Istanbul ein deutschsprachiges Theater eröffnen und holt dafür deutsche Schauspieler/innen an den Bosporus. Auf seiner Suche lässt er auch das Ensemble des Horizont Theaters vorsprechen. Der Leiter des Theaters wittert eine Chance, die Finanzen des kleinen Hauses zu konsolidieren und seinen Künstlern endlich zu angemessenen Gagen zu verhelfen – doch dann entwickelt sich alles ganz anders als geplant und erhofft.

Eine rasante Komödie über das Theater, über Schauspieler, über Deutsche und Türken und über die Not, sich anpreisen zu müssen.


Das schreibt die Presse:

„Eine brillante Komödie.“ Zeitschrift der Theater Gemeinde Köln


„Eine charmant-böse Studie über Vorurteil und Klischees.“ Akt-Theaterzeitung Köln


„Eine urkomische Aufführung.“ Kölnische Rundscha

„Theater Hörizöntal“ (Komödie)

URAUFFÜHRUNG: 16. Juni 2012 / Horizont Theater, Köln

3 Schauspieler / 4 Schauspielerinnen


Diese Komödie kann auch als 2. Teil von „Der Impresario aus Istanbul“ inszeniert werden.


Ein türkischer Mäzen engagiert deutsche Gastarbeiter für eine deutschsprachige Theater-, Kulturanstalt in Istanbul. Allerdings hat sich das „Deutsche Theater“ vor Ort als Edelbordell entpuppt. Doch damit haben sich die vier Schauspieler/innen längst arrangiert - wer in Deutschlands freier Szene überleben kann, dessen Pragmatismus wird auch in der Fremde nicht schwächeln.

Ein witzig-böser Kommentar zur Politik des Streichens und Kürzens, das den freien Theatern an die Substanz geht und hier zu einer plakativ überspitzten Lösung führt.Dazu gibt‘s die Umkehrung der all zu bekannten Situation; Deutsche als Gastarbeiter in der Türkei, die aufgrund ihrer harten Jobs keine Zeit für Sprachunterricht haben und folglich Probleme bei der Integration.

Das schreibt die Presse:


„Klischees werden gut und gerne bedient und die Genre-üblichen Verwicklungen und Verwechselungen kommen nicht zu kurz. Aydin Isiks neue Komödie ist tatsächlcih gelungen.“ Kölnische Rundschau

„Hotel Happy German“ (Komödie)

URAUFFÜHRUNG: 10. September 2010 / Horizont Theater, Köln

3 Schauspieler / 2 Schauspielerinnen


„Hotel Happy German“ ist das meist gespielte Theaterstück von Aydın Işık.

Horizont Theater, Köln: 35 Aufführungen.

Kleines Theater Bad Godesberg: 24 Aufführungen

Landesbühne Rheinland-Pfalz, Neuwied: 14 Aufführungen


Der englische Buchhalter Mr. Walker eröffnet ohne jede Erfahrung ein Hotel mit keinem anderen Personal als einem pakistanischen Hausdiener und einer russischen Putzfrau. Da steht der Engländer  hilflos an der Rezeption seines ererbten Hotel-Altbaus und soll am Telefon die Probleme seiner Familie in der Heimat lösen.
Bei jedem Klingeln hofft er auf eine Reservierung. Und als tatsächlich der erste (dubiose) Gast erscheint, verliert Mr. Walker schon den Kopf. Frühstück will der Kunde auch noch, und das warme Wasser funktioniert nicht. Zudem stellt ihm hartnäckig eine schwäbische Quasselstippe Fr. Grünhäuser nach, die sich mit ihrem frechen Sohn ebenfalls dort einquartiert hat. Und dann geht es Schlag auf Schlag: Die kesse Jessica ist auf der Flucht vor ihrem Zuhälter, der 20 000 EURO fordert oder das Hotel in die Luft sprengen will. Als nächster erscheint ein wortkarger Araber, der dem gesuchten Terroristen arg ähnlich sieht.


Das schreibt die Presse:

„Best Made Comedy“ Theater Pur


„Eine heiter-ironische Komödie“ Akt-Theaterzeitung Köln


„Eine Tatort-Bruleske, vielleicht sogar eine Klamotte. Doch wenn, dann was für eine!“ Zeitschrift der Theater Gemeinde Köln


„So viel haarsträubende Verwechslungskomik, Wortwitz, zündende Regie-Einfälle und lustvolles Spiel in scharf typisierten Rollen brachten von der ersten Szene an die Lachmuskeln der Premierengäste zum Beben.“ Kölnische Rundschau


Kinder- und Jugendstücke

„Aladin und die Wunderlampe“ (für Kinder ab 4 Jahren)

URAUFFÜHRUNG:  27. September 2009 / Bühne der Kulturen, Köln

1 Schauspieler (evtl. 2 Schauspieler) / 2 Schauspielerinnen


Aladin und die schöne Prinzessin Akasya sind glücklich verheiratet und führen in Bagdad ein schönes Leben. Wenn sie ab und zu in Schwierigkeiten geraten, hilft ihnen der gute Dschin aus der Wunderlampe. Der Dschin fühlt sich bei dem glücklichen Pärchen ziemlich wohl, nur manchmal versucht Aladin den Dschin für seine Fußballleidenschaft zum Helfen zu bewegen aber Dschin greift lieber Prinzessin Akasya beim Haushalt unter die Arme. Zur gleichen Zeit lebt im fernen Europa, in dem dunkelsten aller Wälder, eine böse Hexe. Ihr einziges Vergnügen ist es, den Menschen Böses zu tun. Dafür benutzt sie ihre Zaubersprüche und ab und an auch den sprechenden Spiegel.

Eines Tages verrät ihr der Spiegel, dass es im weiten Orient eine Wunderlampe gibt, mit deren Hilfe sie die unbesiegbarste Hexe auf der ganzen Welt werden kann. Sie entscheidet sich mit ihrem Zauberbesen in den Orient zu fliegen, um diesen Dschin aus der Wunderlampe in ihre Hände zu bekommen. Nachdem sie Aladins und Akasyas kleinen Palast ausfindig gemacht hat, gelingt es ihr doch die Lampe zu stehlen. Damit gerät der gute Dschin in ihre Hände. Es fängt eine große Jagd an! Auf der Suche nach der Hexe führt Aladins und Akasyas Weg bis nach Europa, wo sie ihren lieben Freund Dschin zu retten versuchen.


Das schreibt die Presse:


„Das junge Publikum zeigt sich elektrisiert von diesem Märchenspiel, das Orient und Okzident augenzwinkernd in einen Dialog verwickelt.“ Kölnische Rundschau


„Ein 55-minütiges Meisterstück mit viel Bühnenaction zwischen Orient und einem Schwarzwälder Hexenhaus...“  Kölner Stadt Anzeiger

„Das Erwachen“ (fürJugendliche ab 12 Jahren)

URAUFFÜHRUNG: 29. April 2010 / Theater Solingen, Solingen

Mit den Schülern der Berufsfachschule Mildred-Scheel-Berufskolleg mit dem Arbeitstitel

„Frühlings Erwachen 2010“

3 Schauspieler / 6 Schauspielerinnen (evtl. 3 M / 2 F)


Lena kommt voller Freude nach Hause - mit einer „Zwei plus“ in Bio. Aber die Freude schlägt schnell in Verzweiflung um, als sie von der Trennung ihrer Eltern erfährt, von denen sie sich belogen und betrogen fühlt. Ihren Freunden geht es kaum anders: Der türkischstämmige Deniz kann von seinem prügelnden Vater und seiner hilflosen Mutter nicht aufgefangen werden, Phill war schon immer auf sich gestellt: „Meine Alten haben sich mit Chips und Cola vor der Glotze blöd gefressen.“


Die drei befreunden sich und nach und nach merken sie, dass in ihrem Leben sich was ändern muss. Und das versuchen sie eines Tages mit einer unglaublichen Aktion; Sie gehen bewaffnet in die Schule.


Das schreibt die Presse:


„Das Stück geht in seiner Intensität und Dichte unter die Haut.“ Solinger Tageblatt

Hörspiele

„Die Beerdigung“

ERSTSENDEDATUM: 21. September 2010 / WDR-5


Die Beerdigung des 60-jährigen Rentners Kemal, der viele Jahre in Deutschland gearbeitet hat, findet in seinem Heimatdorf in der Türkei statt. Bei dem traurigen Anlass treffen in ungewohnt heftiger Weise die kulturellen Unterschiede aufeinander. Besonders die Verwandten in der Türkei stehen sowohl den deutschen als auch den türkischstämmigen Familienangehörigen aus Deutschland anfangs geradezu ablehnend gegenüber. Vorurteile werden treffgenau entlarvt und zugleich gelingt eine behutsame Annäherung. Bei der Beerdigung treffen alle aufeinander. Die, die in der Türkei geblieben sind und die, die nach Deutschland gingen. Zwei Welten prallen aufeinander.


Das schreibt „hoerspielkritik.net“:


Aydin Işik nutzt die "Gelegenheit" der Beerdigung, um gegenseitige Vorurteile aufzuzeigen und zu enttarnen, sie mit Fakten zu widerlegen und zu enttarnen. Dies gelingt dem Autor trotz großer Detailfülle sehr gut in dem knappen Rahmen einer Radiostunde.


Reinhören lohnt sich auf jeden Fall, denn hier stellt man sich der kulturellen Kluft mit einer guten Geschichte, die beide Welten einen Blick hinter die jeweils andere erlaubt und damit eine Möglichkeit des gegenseitigen Verstehens gibt.“

„Martin Luther“

URAUFFÜHRUNG: 30. November 2010 / Horizont Theater, Köln

3 Schauspieler


„...ich kann und will nichts widerrufen, weil es gefährlich und unmöglich ist, etwas gegen das Gewissen zu tun. Gott helfe mir. Amen.“


Mit diesen Worten ging Martin Luther im Jahre 1521 in Worms ein Mann in die Geschichte ein. Er wagte es seine Wahrheit vor dem Kaiser nicht zu leugnen.


Seit Jesus Christus hat kein Anderer die abendländische Welt so sehr verändert oder, wie manche es behaupten, „so sehr gespalten“ wie er. Der Vater des evangelischen Glaubens.


Wer war Martin Luther wirklich? Ein Kämpfer der christlichen Wahrheit oder doch nur ein fundamentalistischer Christ? Ein Fürsprecher der weltlichen Obrigkeit? Ein Judenhasser? Vielleicht doch nur ein missverstandener Familienvater?


Ein Theaterstück über das Leben eines der wichtigsten Mannes der deutschen Geschichte.



Das schreibt die Presse:

„(...) Es ist höchst respekteinflössend und intelligent gelungen, die wichtigsten Stationen dieser immensen Person theatralisch darzustellen.“ Akt-Theaterzeitung Köln

„Weichgekochte Eier“

URAUFFÜHRUNG: 13. März 2015 / 20 Uhr / Westdeutsches Tourneetheater, Remscheid

3 Schauspieler / 1 Schauspielerin


Ein Deutscher, ein Türke und ein Italiener wohnen gemeinsam in einer entspannten Männer-WG. Alle drei, geboren im Ruhrpott, sind schon Mitte Dreißig und haben alles, was ein Mann in diesem Alter haben sollte (Frau, Familie, Kinder, Eigentumshaus, Garage mit unwichtigem Zeug, Kicker und Kühlschrank im Keller usw.), nicht. Ihr beklagenswertes, faules Leben ändert sich abrupt, als sie ein Zimmer ihrer Wohnung untervermieten.

Ein multikulturelles, gemischtes, chaotisches Stück Komödie, mit "Tür auf!" "Tür zu!", in der kein Klischee ausgespart wird.

"Situationskomik wechselte sich ab mit schlagfertigen Dialogen, absurde Verrenkungen wichen Überraschungen" (Bergische Morgenpost, 16.03.2015)

„Aschenputtel und Karagöz“ (für Kinder ab 4 Jahren)

URAUFFÜHRUNG:  19. März 2016 / Horizont Theater, Köln

1 Schauspieler / 1 Schauspielerin


Aschenputtel hat die Nase voll von ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern, will sich nicht lange von denen unterdrücken lassen. Die Geschichte mit dem Prinzen nahm auch kein schönes Ende. Sie wurde, noch eher er sie heiratete, von ihm verlassen. Eines Tages fasst sie Mut und verlässt ihre Märchenwelt und das Haus ihrer Stiefmutter. Weit weg von Zuhause lernt sie unter einer Brücke Karagöz kennen. Karagöz ist ursprünglich eine türkische Schattenspielfigur. Er amüsierte sein ganzes Leben lang mit seinem Kumpel Hacivat die Menschen bis er eines Tages keine Lust mehr drauf hatte und sein eigenes Leben leben wollte. Auch er verliess seine Märchenwelt und landete unter einer Brücke. Dort hatte er gerade seinen gemütlichen Schlafplatz eingerichtet, bis Aschenputtel auftauchte. Ein Kinderstück über eine ganz besondere Freundschaft.